über die Organisation

Wer sind wir?

NORPHAN ist eine österreichische humanitäre Non-profit Organisation, die Rechte von verwaisten muslimischen Kindern in den EU-Mitgliedstaaten, die Kriegsopfer geworden sind und gezwungen wurden aufhören zu träumen, unterstützt.

Sie wurde in Wien, Österreich 2014 gegründet, mit dem Ziel unschuldige muslimische Kriegsopfer, welche für den Rest ihres Lebens psychische Folgen des Krieges in sich tragen werden, zu retten und ihnen eine Kindheit zu ermöglichen. Dieses Ziel wird mittels der Rückkehr der Kinder in das Heimatland, der humanitären Hilfe von Psychologie- und Pädagogikstudenten in Kriegslagern zum Zweck den durch den Nachkriegswunden traumatisierten Orphans Bildung, posttraumatische Führsorge und psychosoziale Hilfe in Flüchtlingslagern zu bieten, des Organi-sierens von Gesprächsrunden für Bildungsinstitutionen und die Öffentlichkeit zum Thema Islam, Geschichte des Islams, Islamologie, islamisches Rechtsystem Shari’ah und seine traditionelle islamische Rechtsnormen – Straf- Familien- Handelsrecht, Verfassungsstreit über das islami-sche Recht und insbesondere islamisches Massenterrorismus, welches als Thema Ursache für verwurzelte Vorurteile unter nichtmuslimischer Population die Grundsäule des menschlichen Zugangs gegenüber anderer – muslimischen Population bildet, Islamophobie und Vorurteile gegenüber der islamischen Religion insbesondere in Verbindung mit der politischen Macht, Ursache für Terrorismus und Rassendiskriminierung ist, des Weiteren mittels der Mitarbeit mit internationalen Bildungsinstitutionen und Nichtregierungsorganisationen, des Organisierens der humanitären Hilfe in Kriegsregionen, der finanziellen Unterstützung der Waisenhäuser.

Warum?

Allarmierende Zahlen der Orphans, die aus muslimischen Ländern wie z. B. Syrien oder Yemen stammen und welche aus ihrem Heimatland vertrieben wurden und in die EU-Gastländer entwe-der mit oder ohne Begleitung oder mit Schmerz nach dem Verlust ihrer Nächsten gekommen sind. Es ist nicht möglich diese Kinder zu adoptieren, da jeder EU-Mitgliedstaat seine eigene Regel im Rahmen der internationalen Adoption geltend macht, und somit diese Kinder zum Rand der Gesellschaft getrieben werden und hinter einem Stacheldraht als Gepäck auf das Abholen warten.

Diese verwaisten unschuldigen Kriegsopfer, die aus einer komplett anderen Kultur und Lebensraum stammen, fühlen sich verlassen, verstehen die Sprache nicht und ihre Integration in das sogenannte neu Leben in Angst, im Umfeld einer total anderen, europäischen Kultur erfolgt. Sie sind konfrontiert mit extrem anderen kulturellen Mustern des Verhaltens und Handelns so-wie einem anderen Lebensstil, anderen Gebräuchen und insbesondere einem intensiven kolla-bierenden Prozess der Integration in die Gesellschaft. Mit ihrem, „zum ersten Blick“ nonverba-len visuellen Kulturunterschied werden sie zu einer Zielscheibe der religiösen und rassistischen Diskriminierung mit einem Sticker an der Stirn „Terrorist“.

Die renommierten Studien und Prognosen der Experten sind nicht positiv, da diese das Wachstum des Nationalismus bestätigen. Es wird vorausgesetzt, dass es immer mehr Flüchtlinge geben wird. Es wurde migriert und es wird immer migrieren.

Eine Umerziehung der muslimischen Erwachsenen-Migranten mit Jahrzehnte-alten Kulturwur-zeln, welche sich in Abhängigkeit von dem jeweiligen Land, der menschlichen Logik entziehen, scheint fast unmöglich, sowie es aufgrund der terroristischen Angriffen, Anwerbung zu Terroris-ten in den EU-Ländern oder der physischen Angriffe gegen Unschuldige nicht möglich ist, die nichtmuslimische Population der EU-Gastländer über das sichere und stille Zusammenleben mit der muslimischen Population zu überzeugen. Das was wir mit Sicherheit als Zeichen der Solida-rität, Hilfe und Toleranz gegenüber der muslimischen Population in den EU-Gastländern machen können ist, dass wir den meistverletzbaren und leidenden, unschuldigen verwaisten Kriegsop-fern ihr Recht anerkennen, über ihren Schicksal selbst und frei zu bestimmen und hinter dem Lenkrad ihrer Leben zu sitzen.

Wenn das „Gefühl anders zu sein“, welches sich als Diskriminierung oder Rassismus äußert, nicht gleich am Anfang gestoppt wird, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass uns eine neue Generation von Massenmördern heranwachst.

Unser Ziel

Die humanitäre nonprofit Organisation NORPHAN wurde mit dem Ziel gegründet, die Re-Modellierung der kulturellen Identität der verwaisten Kindern, die aus einer anderen Kultur stammen, gemäß den eigenen Integrationsmustern der einzelnen EU-Gastländern zu stoppen und bewahren ihre eigene Persönlichkeit mittels ihres Rückkehrs in ihr Heimatland durch den Aufbau oder Rekonstruierung von Schulen und Waisenhäusern in muslimischen Ländern zu ermöglichen, die nichtbegleitete Kinder und die Kinder der Flüchtlinge, welche aus jeglichen Gründen nicht nach Hause zurückkehren können, auf den Integrationsprozess in die Gesell-schaft mit so großen kulturellen Unterschieden vorzubereiten und dadurch die Ursachen der immer mehr ersichtlichen Diskriminierung, Vorurteilen, Unverständnis und Konflikte, die auf-grund der kulturellen Unterschieden entstehen, zu eliminieren, verschiedene kulturelle Verhal-tens-, Kommunikations-, Wertmusters und Gebräuche akzeptieren zu lernen, da „jedes Kind eine Persönlichkeit ist, dessen Identität nicht geändert werden soll. Mann soll nur helfen, besser zu werden.“

Maryam Neumann

Islamologe, Präsident der humanitären nonprofit Organisation NORPHAN